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Preisträger "alwa ist leben Preis" 2015

Die Preisträger des alwa ist leben Preis 2015 stehen fest. Das Thema „Leben ist Lernen" wurde von sechs Bewerbern auf besonders beeindruckende Weise umgesetzt. Wir freuen uns mit den Organisatoren der Projekte:

1. Platz

Projekt: Lernen fürs Leben. Wertevermittlung im Sportverein

Organisation: Judo-Sportverein Speyer e.V. (Speyer)
Kurzbeschreibung:
Jährlich wählt der Judo-Sportverein Speyer einen ethischen Wert zum Jahresmotto, z.B. „Respekt". Jugendliche sammeln Ideen, wie der abstrakte Wert vermittelt werden kann. So entstand bereits ein Ehrenkodex. In Workshops, auf Freizeiten und im Training werden die Werte immer wieder thematisiert.
Insgesamt soll fürs Leben gelernt werden, Verhaltensweisen angeeignet werden, die für den erfolgreichen Übergang ins Erwachsenen- und Berufsleben nötig und hilfreich sind.
Durch das Projekt Lernen fürs Leben soll eine Wertevermittlung und Lernen von sozialen Kompetenzen (Toleranz, Rücksichtnahme, Verantwortungsgefühl, Rücksichtnahme, Teamfähigkeit und Selbstbewusstsein), die Förderung des Verantwortungsbewusstseins, die Stärkung des gesellschaftlichen Engagements und das Erreichen der Ausbildungsreife stattfinden. Der Schwerpunkt liegt hierbei in den Bereichen Bewegung, Bildung, Wettbewerb.
Insgesamt werden mit dem Projekt 1.720 Menschen in Speyer und Umgebung (Vereinsmitglieder und Nicht-Mitglieder aus Kooperationen) erreicht, bei der direkten Zielgruppe handelt es sich um 120 Jugendliche im Alter von 14 bis 23 Jahren.
Das Angebot ist für die Zielgruppe kostenfrei. Es geht von Sport und Ferienfreizeiten, Einsätzen als Jugendbetreuer bis zur Hausaufgabenhilfe und Berufsvorbereitung.
In den vergangenen drei Jahren wurden so zusätzlich zum Sportbetrieb 120 Jugendliche betreut, 20 Praktikumsstellen vermittelt, Schulwechsel begleitet und Ausbildungsstellen bzw. Arbeitsplätze vermittelt.

Projekt: Kinder und Jugend Arche Karlsruhe e.V.

Organisation: Kinder und Jugend Arche Karlsruhe e.V. (Karlsruhe)
Kurzbeschreibung:
In der Kinder und Jugend Arche Karlsruhe werden Kinder und Jugendliche zwischen 5 und 13 Jahren aus sozial benachteiligten Verhältnissen betreut und ihnen dadurch mehr Chancengleichheit und eine sinnvolle Freizeitgestaltung ermöglicht.
Die Kinder können dort ihre Hausaufgaben machen, bekommen täglich eine warme Mahlzeit und können spielen und aktiv sein, immer mit der Unterstützung der Mitarbeiter der Arche.
Insbesondere die Förderungen von speziellen Begabungen im kreativen, musischen oder sportlichen Bereich und die Aktivierung des individuell vorhandenen Potentials an positiven Fähigkeiten und Fertigkeiten stehen im Fokus.
Da die Nachfrage immer mehr steigt, wurden größere Räumlichkeiten angemietet. Diese sollen mit dem Preisgeld ausgebaut und sinnvoll eingerichtet, ein Teil davon lerntherapeutisch ausgestattet werden. Die Außenanlage soll in Form eines Erlebnisgartens gestaltet werden.
Bei dem Ausbau sollen auch die Kinder einbezogen werden.

2. Platz

Projekt: Generationenwerkstatt

Organisation: Offene Jugendwerkstatt Karlsruhe e.V. (Karlsruhe)
Kurzbeschreibung:
Die „Offene Jugendwerkstatt Karlsruhe e.V." leitet samstags und werktags Kinder, Jugendliche und Studenten in Praxis-Projekten an. Kindern ab 6 in Begleitung von Erwachsenen und Jugendliche/Studenten werden durch Senioren und Eltern zum Lösen von Problemen angehalten.
Jugendliche werden in der Berufswahl gestärkt; handwerkliche Fähigkeiten und kreatives Problemlösen werden mit einfachen Mitteln, Eigenverantwortung, Vorausdenken/Planen, Mitdenken, Nachdenken, Kostenbewusstsein und Rücksicht in realen Projekten geschult. Die OJW arbeitet auch mit Schulklassen für TheoPrax-Projekte (z.B. Prototypen) zusammen.
Die ganzheitliche (technische, umweltliche, wirtschaftliche und soziale) Sichtweise in der Bildung soll hier realisiert werden (Bildung für nachhaltige Entwicklung). Weiterhin soll die Motivation zum Lernen bei Jung und Alt gesteigert werden. Wichtig ist daher die Zusammenarbeit zwischen allen Altersgruppen der Gesellschaft, anderen zu helfen, Stärken von verschiedensten Altersgruppen zu bündeln. Senioren geben z.B. ihre Erfahrung und Netzwerke an Jugendliche/Studierende weiter und helfen, Arbeitsplätze und Praktika zu vermitteln.
Projekte u.a.: Restauration von landwirtschaftlichen Geräten, Schrott-Mofas herrichten (Nachhaltigkeit: Reparieren statt wegwerfen) usw. Durch die Teilnahme an Wettbewerben, z.B. Seifenkistenrennen, wird die Teamarbeit gestärkt und Motivation erzeugt. Aktuelles Thema: die Einbindung von Flüchtlingskindern in die OJW.
Reichweite: ca. 85 Teilnehmer (Kinder und Jugendliche). Zusätzlich pro Schuljahr ca. 50 SchülerInnen mit Fachlehrkräften sowie Ferienbetreuungen mit ca. 100 Kindern und Jugendlichen.
Die Bezahlung eines Mitgliedsbeitrages ist nicht verpflichtend.

Stuttgarter Jugendhaus gGmbH

Projekt: Sozialkompetenztraining für benachteiligte Jugendliche

Organisation: Stuttgarter Jugendhaus gGmbH (Stuttgart)
Kurzbeschreibung:
Grundsätzlich ist das SKT für Menschen indiziert, die aufgrund mangelnder sozialer Kompetenzen von der Teilhabe insbesondere am kulturell-gesellschaftlichen Geschehen, der dialogischen Freizeitgestaltung und vom Ausbildungs- und Arbeitsleben zu weiten Teilen ausgeschlossen und dadurch an einer adäquaten Persönlichkeitsentwicklung hin zu autonomer, sozialverträglicher Lebensführung gehindert werden.
In fünf Phasen wird gezielt an den Kompetenzen der Jugendlichen im Alter von 15-19 Jahren, die in unterschiedlicher Form benachteiligt sind, gearbeitet.
Nach dem Aufnahmeinterview ist in den ersten 2 Sitzungen Zeit zum Ankommen, Warmwerden und Kennenlernen. Danach finden 5 Trainingszirkel statt: Empathiefähigkeit, Kommunikationskompetenz, Selbstmanagment, Konfliktkompetenz und Emotionskontrolle. Einige Trainingseinheiten werden in einen gemeinsamen Ausflug mit Übernachtung integriert. Weiterhin formulieren die Jugendlichen eine Aufgabe zur lebensweltorientierten Praxiserprobung. Die Aufgabe wird vor der Gruppe präsentiert und von der Gruppe und den Trainern anerkannt. Zusätzlich wird ein Lebensabschnittsziel formuliert, z.B. Schulabschluss oder Ausbildung. Anschließend folgt eine Abschlusspräsentation und Feedback. Es folgt außerdem die Zertifizierung des Trainings und eine Abschlussmotivation.
Ziel des ist es, den Jugendlichen alternative Handlungsmöglichkeiten zu sozial unangepasstem Verhalten in Alltagssituationen aufzuzeigen. Sie sollen ihr eigenes Verhalten einordnen und reflektieren. Nach dem Training sollten sie besser in der Lage sein, Reaktionen aus der Gesellschaft auf ihr Handeln zu verstehen. Die soziale Gruppenarbeit hilft den Jugendlichen bei der Überwindung von Entwicklungsschwierigkeiten und Verhaltensproblemen. Auf Grundlage eines gruppenpädagogischen Konzepts wird die Entwicklung durch soziales Lernen in der Gruppe gefördert.

3. Platz

Projekt: LGÖ ist Leben, Lernen ist LGÖ

Organisation: Leibniz-Gymnasium Östringen (Östringen)
Kurzbeschreibung:
Erziehung durch und im Sport sowie Hinführung zum lebenslangen Sporttreiben zeichnet das Leibniz-Gymnasium Östringen aus. „Bewegte Schule – bewegter Unterricht" ist eines der Leitprinzipien in der täglichen Unterrichtstätigkeit. Die Schule versucht täglich, ein Ort der Bewegung und folgerichtig ein Ort des Lernens zu sein.
Es werden permanent neue Orte für Aktivitäten vorgeschlagen, z.B. drei neue Tischtennisplatten, ein neuer Tischkicker, eine Kletterspinne und drei geplante Beachvolleyballplätze.
Die Bewegung und gesunde Ernährung wird durch die Schule mit folgenden Maßnahmen in den Fokus gestellt:
Es wird ein Sportprofil angeboten; SchülerInnen mit der entsprechenden fachlichen und sozialen Kompetenz können die allgemeine C-Trainerausbildung in der Sportschule Schöneck absolvieren; eine Präventionsgruppe befasst sich mit dem Thema Prävention (Verkehrserziehung, Drogenprävention, u.v.m.) im und außerhalb des Schulunterrichts; das Projekt „Äpfele" zeigt, wie ein Apfel zum Apfelsaft wird; Essensangebot (warme Gerichte, „Müsli statt Schokolade"); Wintersporttag: Ski-, Schlitten- oder Schlittschuhfahren; Sportabzeichen; Golf AG; TalSpo (Talentförderung Sport); Schülermentorenausbildung, um in AGs oder Vereinen Wissen weiterzugeben; „Jugend trainiert für Olympia" in mehreren Sportarten (Handball, Fußball, Tennis, Leichtathletik, Turnen, Beachvolleyball, Golf); Teilnahme an der Fußball-„Schulliga"; Skifreizeit; Studienfahrt „Erlebnissport – Erlebnis Sport".
Auch die LehrerInnen sind sportliche Vorbilder, hier wird wöchentlich Lehrersport angeboten.
Mit dem Preisgeld soll an den zahlreichen Projekten weitergearbeitet und diese finanziell unterstützt werden.

Projekt: Wir ernten was wir säen! – Nachhaltigkeitskalender

Organisation: Bischof von Lipp Schule (Mulfingen)
Kurzbeschreibung:
Die SchülerInnen der Jahrgangsstufe 6 der Bischof von Lipp Schule in Mulfingen möchte gemeinsam etwas für die Umwelt und das Leben tun. Dabei soll der entwickelte und selbstgestaltete Kalender helfen.
Für die Entwicklung des Kalenders haben sich die SchülerInnen mit dem Thema Nachhaltigkeit beschäftigt. Sie haben festgestellt, dass zu viel verschwendet wird:
Plastikflaschen, bzw. Plastiktüten werden weggeworfen, Energie verschwendet, Wälder zerstört und alle Lebensmittel sollen am besten immer und überall verfügbar sein. Außerdem wurde der Umgang mit Mitmenschen thematisiert.
Es ist den SchülerInnen wichtig, dass man nachhaltig lebt und sich um die Umwelt kümmert, damit auch die nächsten Generationen auf einer gesunden Erde leben können.
Aus diesem Grund wurde ein Fastenkalender für 28 Tage entworfen. Jeder Tag steht unter einem bestimmten Motto. Er soll helfen, mehr auf die Umwelt und Mitmenschen zu achten.

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