Tal, Blumen, Naturpark Stromberg-Heuchelberg Tal, Blumen, Naturpark Stromberg-Heuchelberg

Ein Ausflug in den Naturpark Stromberg-Heuchelberg – Wein, Wald, Wohlfühlen

Der Geschäftsführer des Naturparks Dietmar Gretter verrät die besten Ausflugstipps.

Was erwartet Besucher im Naturpark?

Unter dem Slogan „Wein, Wald, Wohlfühlen" finden Besucher zu jeder Jahreszeit den Naturpark als wunderbares Ausflugsziel vor. Der Naturpark liegt in einer sinnlichen, beschaulichen Landschaft, umgeben von Obstwiesen, Wald und Weinreben.

Kloster Maulbronn, Ausflugsziel, Naturpark, Weltkulturerbe
© Naturpark Stromberg-Heuchelberg
Ausflug in vergangene Zeiten – Kloster Maulbronn.

Zu welcher Jahreszeit ist es im Naturpark am schönsten?

Das kann ich so nicht sagen: Im Frühling bewundere ich den Zauber der blühenden Obstbäume bei einem Spaziergang und kann kaum den Finger vom Abzug der Kamera nehmen. Der Naturpark ist dann ein einziges Blütenmeer. Im Sommer findet man Schatten in den dichten Wäldern oder Erfrischung im See. Im Herbst ist der „Indian Summer" mit den bunten Blättern für mich perfekt. Das bunt verfärbte Laub in Gelb bis Flammenrot ist ein wahres Naturspektakel. Im Winter lässt sich die Schneelandschaft in vollen Zügen genießen.

 

 

Ehmetsklinge, Frühnebel, See, Gras
© Naturpark Stromberg-Heuchelberg
Ehmetsklinge im Frühnebel.

Bietet sich der Park auch bei Regenwetter an?

Ja, hierfür haben wir viele Angebote für die ganze Familie und jedes Alter. Im Naturparkzentrum mit der Wildkatzenwelt Stromberg gibt es Wissenswertes über die Pflanzen- und Tierwelt zu erfahren. Die Museen der Region sind echte Geheimtipps. So nimmt etwa das Römermuseum Güglingen die Zuschauer mit in vergangene Zeiten, das Schwäbische Schnapsmuseum in Bönnigheim belegt die Findigkeit der Schwaben, wenn es um die Herstellung von Hochprozentigem geht.

Wie können Besucher den Naturpark erkunden?

Ob zu Fuß, auf dem Rad oder zu Pferd – bei uns ist alles erlaubt. Jeder, wie er es am liebsten mag, solange alle Rücksicht aufeinander nehmen. Natürlich bieten sich Wanderungen an, aber auch ausgiebige Spaziergänge oder Mountainbike-Touren lassen sich bei uns hervorragend umsetzen.

Portrait, Dietmar Gretter, Geschäftsführer des Naturparks, Naturpark Stromberg-Heuchelberg
© Naturpark Stromberg-Heuchelberg
Dietmar Gretter

Wie kann man die Pflanzen- und Tierwelt erkunden?

Die meisten Tiere leben sehr zurückgezogen und sind menschenscheu. Daher empfehle ich gerne eine Wanderung durch den Naturpark mit anschließendem Besuch im Tripsdriller Wildparadies, um sich die Tiere nochmal aus der Nähe anzusehen. Vögel sind hingegen nicht so scheu: Vom Pirol bis zum Fischadler, sie alle tummeln sich in Seenähe und bringen Besucher zum Staunen.

Was unterscheidet den Naturpark Stromberg-Heuchelberg von anderen Naturparks?

Wir haben ein sehr warmes Klima, daher ist die Flora bei uns schon fast mediterran. Im Gegensatz zum Schwarzwald oder den Alpen gibt es keine Extreme. Hier ist alles etwas gemütlicher: ein Ort zum Genießen und Ausspannen.

Wo ist Ihr persönlicher Wohlfühlort?

Ich genieße jeden Tag den Blick aus meinem Büro auf den Stausee Ehmetsklinge. Diese Stimmung ist einzigartig und jeden Tag auch neu. Obwohl ich schon seit über zehn Jahren hier arbeite: Es gab wohl keine zwei Tage, an denen ich den gleichen Blick auf den See hatte.

Titelbild: © Rudi Thalhäuser, Gündelbach

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